Die 4 Yoga-Wege

Integrale Entwicklung von Körper, Geist, Seele

Für eine integrale Entwicklung von Körper, Geist und Seele empfiehlt Yoga die Verbindung von vier Hauptpraktiken.

 

Hatha- und Raja-Yoga

Kontrolle von Körper und Geist

Hier liegt der Fokus auf Ausgleich und Beherrschung von Körper und Geist. Asanas (Stellungen), Pranayama (Atemübungen) und stille Meditation sind die bekanntesten Praktiken. Mit zunehmender Übung verfeinert sich die körperliche und geistige Energie und man findet das innere Gleichgewicht.

Besonders geeignet für Menschen, die nach innerer und äußerer Veränderung streben.

Karma Yoga

Der Weg des Handelns

Selbstlos Handeln, ohne Gedanken an möglichen Erfolg oder Misserfolg. Karma-Yoga dient der Reinigung des Herzens und mindert den Einfluss des Egos auf Worte, Taten und zwischenmenschliches Handeln.
Es eignet sich für aktive, extrovertierte Menschen.

  • „Der Mensch ist eine komplexe Verbindung von Wollen, Fühlen und Denken. Eine einseitige Entwicklung ist nicht ratsam. Yoga sollte den gesamten Menschen entwickeln – seine Hand, sein Herz und seinen Verstand.“
    ~ Swami Sivananda

Bhakti Yoga

Der Weg der Hingabe

Hingabe an das Göttliche durch Gebete, Rituale und Mantrasingen. Ein Weg, mehr Liebe für alle Wesen zu empfinden.
Er spricht insbesondere gefühlsbetonte Menschen an.

Jnana Yoga

Der Weg der Weisheit

Er beginnt mit dem Studium der Schriften der Vedanta-Philosophie. Ziel ist, durch eine Analyse der menschlichen Natur das höchste Selbst in sich und in allen Lebewesen zu erkennen.

Besonders geeignet für intellektuelle Menschen.