Yoga in 5 Punkten

Eine Synthese der klassischen Yogalehre

Lernen Sie Yoga nach 5 einfachen Prinzipien, eine Synthese der klassischen Yogalehre nach Swami Vishnudevananda, die die körperliche, geistige und seelische Gesundheit des Praktizierenden fördert.

 

Asanas

Ein Jungbrunnen für den gesamten Körper

Yogastellungen wirken systematisch auf alle Teile des Körpers: So wie Öl den Motor schmiert, erhöhen sie die Beweglichkeit von Gelenken, Muskeln, Bändern und Sehnen und stimulieren den Kreislauf.
Der Rücken wird kräftiger und flexibler.
Die haltungsformenden Wirkungen der Asanas verbessern das Körpergefühl und die Kommunikation des Nervensystems mit allen Organsystemen.
Asanas massieren die inneren Organe und optimieren ihre Funktion. Sie aktivieren die Akupunktur-Zonen des Körpers und erhöhen so den Fluss der Lebensenergie. Langsam und bewusst ausgeführt sind die Yogastellungen auch eine geistige Übung in Konzentration und Meditation.
Im Yoga Seminarhaus erlernen Sie Asanas in der Praxisstunde, in Workshops, in individuellem Coaching oder in Korrekturworkshops für Yogalehrer.

Die 12 Grundstellungen

Die Basis der Yogastunde

Kopfstand

Kopfstand

Schulterstand

Schulterstand

Pflug

Pflug

Fisch

Fisch

Vorwärtsbeuge

Vorwärtsbeuge

Kobra

Kobra

Heuschrecke

Heuschrecke

Bogen

Bogen

Halber Drehsitz

Halber Drehsitz

Krähe

Krähe

Hand-Fuss-Stellung

Hand-Fuss-Stellung

Dreieck

Dreieck

Pranayama

Das Lebensatem

Atemübungen stimulieren die Energiereserven des Solarplexus und beleben so Körper und Geist.
Durch tiefe und bewusste Atmung stehen auch im Alltag deutlich mehr Energievorräte zur Verfügung. Der Körper wird wieder leistungsfähiger und kann den Herausforderungen des modernen Alltags besser begegnen.
Expandiertes und bewusstes Atmen hilft gegen Depressionen und Stress.
Atmung und Geist sind untrennbar mit einander verbunden. Ist man ängstlich oder ärgerlich, atmet man flach, schnell und unregelmäßig, ist man entspannt oder konzentriert, verlangsamt sich die Atmung.

Entspannung

In der Ruhe liegt die Kraft

Regelmäßige Entspannung hat eine ähnliche Wirkung wie das Kühlsystem eines Autos, das den Motor vor Überhitzung schützt. Unnötige Spannung verursacht nicht nur Unbehagen, sie raubt auch unsere Energiereserven. Migräne, ein verspannter Nacken oder schmerzende Gelenke können die Folge sein. Ohne regelmäßige Entspannung werden Körper und Geist überlastet und können nicht mehr richtig funktionieren.
Tiefe Entspannung geschieht auf drei Ebenen – körperlich, geistig und seelisch – und ist der natürlichste Weg, sich wieder mit Energie aufzuladen. Während der Tiefenentspannung am Ende der Yogastunde braucht der Körper nur Energie zur Aufrechterhaltung vitaler Stoffwechselvorgänge. Das restliche Prana, das sich in den Yoga-Übungen aufgebaut hat, speichert er.

Besser essen

Aus erster Hand

Die Yoga-Tradition empfiehlt eine lacto-vegetarische Ernährung ohne Fleisch, Fisch und Eier, mit nur wenigen Milchprodukten.
Vegetarische Ernährung bezieht die Energie direkt aus der Sonne, der Quelle allen Lebens.
Entdecken Sie eine frische, leichte und nahrhafte Kost, die Sie schrittweise zu einer ausgeglichenen Nährstoffbilanz, mehr Vitalität und besserer Verdauung führt.

Im Yoga-Seminarhaus beruht die Speiseauswahl auf 60 Jahren Yoga-Lifestyle-Erfahrung in Ost und West.
Das Seminarhotel serviert täglich zwei komplette Mahlzeiten im Büffet-Stil aus frischen, rein biologischen Zutaten, mit bewusster Anwendung reiner Öle.
Genießen Sie verschiedene Vollkorngetreide, sanft gekochtes Gemüse, abwechslungsreiche Salate, gekonnt zubereitete Hülsenfrüchte, Milchprodukte von den besten Biohöfen Tirols,
selbstgebackenes Brot, Marmeladen und Kompotte sowie fantasiereiche Desserts.
 
Auf Anfrage werden auch veganes oder glutenfreies Essen oder frische Säfte zubereitet.

  • „Spüre die Stille, höre die Stille, berühre und schmecke die Stille. Stille ist die Musik Deiner Seele.“
    ~ Swami Vishnudevananda

Meditation

Schlüssel zu geistigem Frieden

Wissenschaftlich belegt: wer regelmäßig meditiert,

  • hat verbesserte Selbstwahrnehmung und
    Selbstregulation;
  • reduziert subjektive Stressbelastung und entwickelt objektive Stressbewältigung;
  • hat weniger Tagträume und mehr natürliche Aufmerksamkeit;
  • kann durch Regulation der Emotionen besser umgehen mit Schmerzen, Ängsten und Depression;
  • entwickelt positive Emotionen wie Mitgefühl und aktive Güte.
Yoga kennt eine Vielfalt an Meditationstechniken.
Mantras nutzen die Kraft des Klanges, sowohl als Gesang als auch durch geistige Wiederholung. Bei anderen Techniken liegt der Fokus auf visuellen Symbolen oder der Atmung. Abstraktere Praktiken konzentrieren sich auf Gedankenbeobachtung, positive Affirmationen oder das Pflegen höherer Gefühle.
Die gemeinsame Praxis der Stille und des Mantrasingens fördert das Interesse für die Meditation. Eine neue natürliche Aufmerksamkeit entwickelt sich und kann allmählich zu tiefer Konzentration werden. Wenn dabei
schließlich jegliche Anstrengung und Absicht abfällt, ist der Meditationszustand erreicht.